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Gemeinsam helfen AWO-Schuldnerberatung: FinanzFührerschein beugt Verschuldung vor
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15:05 08.06.2018
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Ziel des Projekts FinanzFührerschein ist es, frühzeitiger Verschuldung bei Kindern und Jugendlichen entgegenzuwirken.

Das Projekt, das seit 2017 angeboten wird, ist in zwei Altersstufen unterteilt. Im Alter zwischen 13 und 15 Jahren erwerben die Jugendlichen den „kleinen FinanzFührerschein“. In dieser Altersgruppe geht es beispielsweise um Abofallen im Internet, Handy und Strafmündigkeit.

Im Alter zwischen 16 und 19 Jahren sind Bürgschaften, Kredit und Schufa Themen in der Schule. Außerdem geht es in den 10. und 11. Klassen um Online- Shopping, Auktionskauf und Download. Das Bewusstsein der Schüler für Geld und die Gefahren übermäßigen Konsums soll geschärft werden. Gleichzeitig sollen die Lehrer in die Lage versetzt werden, Hilfestellung zu geben, wenn sie mitbekommen, dass Schüler in Geldnot geraten sind.

Im Jahr 2017 haben 10 Wolfsburger Schulen am Präventionsprojekt Finanz- Führerschein teilgenommen. Mit dem „kleinen FinanzFührerschein“ wurden 35 Klassen mit insgesamt 752 Schülern erreicht. Den „große FinanzFührerschein“ beziehungsweise den „Finanz- Führerschein Onlineshopping“ absolvierten 22 Klassen mit 514 Schülern. Wie der Geschäftsführer des AWOKreisverbandes Wolfsburg, Marcus Musiol, berichtet, wird das Projekt durch die Glücksspirale für drei Jahre gefördert. Daneben bringt der Verein einen erheblichen Teil an Eigenleistung auf.

„Bereits jetzt sind wir damit befasst, die Zukunft dieses Projekts zu bewerten. Eine zeitliche Begrenzung soll und darf es nicht geben. Wolfsburger Schüler sollten auch zukünftig die Möglichkeit haben, an diesem Projekt teilzunehmen“, sagt er. Er hofft deshalb nicht nur auf die Unterstützung durch „Gemeinsam helfen“. Musiol ist auch daran gelegen, für die Zukunft Partner zu finden, die die dauerhafte Fortführung des Projekts ermöglichen.

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